Der Mercedes-Benz S450 als 48-V-Mild-Hybrid im Test

Das neue Facelift der Mercedes-Benz S-Klasse in der 48-V-Mild-Hybrid-Variante. Spurtet in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h – Fahrgeräusche sucht man vergeblich. Der Mild-Hybrid Antrieb besteht aus einem Reihen-Sechs-Zylinder-Benzin-Motor kombiniert mit einem Elektromotor, der direkt an der Kurbelwelle hängt. Dieser kann sowohl als Lichtmaschine als auch als Anlasser fungieren. Der Vorteil, der Motor kann im Bruchteil einer Sekunde hochgefahren werden, er wirkt antriebsunterstützend, füllt das Turboloch oder wirkt stromgewinnend durch die Rekuperation der Energie in die 48-Volt-Batterie. Diese treibt die Wasserpumpe, den zweiten Lader und den Klimakompressor an.

Der Elektromotor wird bis zu 22 PS und 250 Nm Unterstützung leisten können und durch die Rekuperation lassen sich bis zu 15% des Energieaufwandes einsparen. Ein Verbrauch von 9.0 Litern pro 100/km sollte realistisch sein. Der Benzinmotor des Reihensechszylinders leistet 367 PS.

Im Gegensatz zu den Hochspannungs-Hybridsystemen gibt es beim Mild-Hybrid keine Möglichkeit, den Benzinmotor vom Elektromotor zu entkoppeln, das bedeutet, man kann das Auto nicht rein elektrisch fahren. Der Elektromotor soll die Beschleunigung unterstützen (Boost-Effekt) und das Tempo halten beim dahingleiten wenn der Fahrer vom Gas geht.

Beschleunigung 0–100: 5,2 s
Beschleunigung 0–200 km/h: 20,1 s
Leergewicht/Zuladung: 2088/642 kg
Wendekreis: 12,0 m
Bremsweg aus 100 km/h warm: 34,8 m
Testverbrauch – CO2: 9,0 L S – 214 g/km
Reichweite: 775 km

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